Cannabis bei Gastroparese

Gastroparese ist eine der frustrierendsten gastrointestinalen Erkrankungen: der Magen macht nicht mit. Cannabis ist ein zweischneidiges Schwert – hilft bei Übelkeit, kann aber die Magenentleerung weiter verlangsamen.

Das Cannabis-Gastroparese-Dilemma

Hygrometer und Thermometer im Grow
Temperatur und Luftfeuchtigkeit müssen konstant überwacht werden
AspektCannabis-EffektBei Gastroparese
Übelkeit (antiemetisch)THC reduziert ÜbelkeitPositiv
MagenentleerungTHC verlangsamt MagenentleerungNegativ
Schmerzen (viszeraler Schmerz)THC/CBD analgetischPositiv
LangzeitkonsummusterCHS-Risiko bei tägl. KonsumKritisch

CHS erkennen: der heiße-Dusche-Test

Cannabinoid-Hyperemesis-Syndrom ist ein Warnsignal für Langzeit-Konsumenten mit Gastroparese: Wenn heißes Duschen oder Baden die Übelkeit stark lindert – mehr als Medikamente – ist CHS wahrscheinlich. Einzige Lösung: Cannabis vollständig absetzen. Übelkeit verschwindet in 24–72 Stunden nach Abstinenz. Dies der Ärztin/dem Arzt mitteilen – viele kennen CHS noch nicht.

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