Cannabis bei Burnout: sinnvolle Ergänzung oder Selbstmedikations-Falle?
Cannabis kann bei Burnout kurzfristig Schlaf und Entspannung verbessern — aber chronischer THC-Konsum unterdrückt den REM-Schlaf und kann das amotivationale Syndrom verstärken: genau das Gegenteil von Burnout-Erholung. Die Selbstmedikations-Falle ist real.
CBD vs. THC bei Burnout-Symptomen
| Symptom | CBD | THC (abends) | Risiko |
|---|---|---|---|
| Schlafstörungen | Hilfreich | Kurzfristig hilfreich | REM-Unterdrückung langfristig |
| Angstzustände | Sehr hilfreich | Bei zu viel: kontraproduktiv | Paranoia möglich |
| Antriebslosigkeit | Neutral | Verschlimmert bei tägl. Konsum | Amotivationales Syndrom |
| Körperspannung | Moderat | Sehr hilfreich (Indica) | Niedrig bei Maß |
Die 3-Abende-Regel
Cannabis als Burnout-Erholungswerkzeug maximal 3 Abende pro Woche — nie täglich. An den anderen Tagen: Sauna, Sport, Natur. So bleibt der therapeutische Nutzen ohne Toleranz-Aufbau und REM-Schlaf-Störung. Wer merkt dass er ohne Cannabis nicht mehr entspannen kann, hat die Grenze bereits überschritten.