Cannabis und Burnout
Burnout betrifft Millionen Deutsche. Cannabis kann Teil der Erholung sein – wenn es klug eingesetzt wird. Die Gefahr liegt im unreflektierten täglichen Konsum als Ventil ohne strukturelle Veränderung.
Cannabis im Burnout-Kontext: Wann sinnvoll, wann schädlich
| Nutzung | Wirkung auf Burnout | Bewertung |
|---|---|---|
| CBD morgens (Cortisol ↓) | Stressreaktion dämpfen | Positiv |
| THC abends zum Einschlafen | Schlaf ↑, Grübeln ↓ | Positiv (sparsam) |
| Tägliches THC tagsüber | Motivation ↓, Amotivation ↑ | Negativ |
| Cannabis statt Ursachen angehen | Burnout-Verlängerung | Sehr negativ |
| Bewusstes Abend-Ritual (1–2×/Woche) | Echte Entspannung | Neutral bis positiv |
Burnout-Recovery braucht mehr als Cannabis
Die drei Säulen der Burnout-Erholung: Schlaf (7–9 Stunden, regelmäßig), Bewegung (täglich moderate Aktivität, kein Leistungssport) und soziale Verbindung (nicht isolieren). Cannabis kann Schlaf und Entspannung unterstützen – kann aber keine menschliche Verbindung, professionelle Hilfe oder strukturelle Veränderung ersetzen. Wer nach 4 Wochen kein Verbesserungstrend sieht: Therapie aufsuchen.