Cannabis bei Cluster-Kopfschmerzen: was hilft, was nicht — und warum Sauerstoff die erste Wahl bleibt

Cluster-Kopfschmerzen gelten als eine der schmerzhaftesten Erkrankungen überhaupt. Cannabis ist keine Erstlinientherapie — Sauerstoff wirkt schneller. Aber als Ergänzung für Schlaf, Erholung und möglicherweise Prophylaxe gibt es Anwendung. Wichtig: niemals Rauchen (Rauch ist CH-Trigger), nur Vaporizer.

CH vs. Migräne: Cannabis-Relevanz

Entspannte Person auf der Couch
Cannabis kann helfen, Anspannung und Stress abzubauen und den Schlaf zu verbessern
KriteriumCluster-KopfschmerzMigräne
Attackendauer15-180 min4-72 h
Cannabis-EvidenzSehr geringMittel
Bestes AkutmittelSauerstoffTriptane/Cannabis
Rauchen als TriggerJa (gefährlich)Nein

Sauerstoff zuerst, Cannabis als Ergänzung

100% Sauerstoff über Maske mit 12-15 L/min ist der einzige wirklich schnell wirksame Abortiv-Behandler bei CH — und ohne Nebenwirkungen. Cannabis kann post-iktal für Entspannung, Schlaf und emotionale Verarbeitung hilfreich sein. Wer Cannabis prophylaktisch ausprobiert: täglich 10-20mg CBD morgens, Attackenfrequenz über Kalender dokumentieren.

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