Cannabis bei COPD: Was Lungenerkrankte wissen müssen
COPD ist eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung – und Cannabis-Rauchen ist hier absolut verboten. Aber Öl, Kapseln und Vaporizer? Eine differenzierte Betrachtung für Betroffene.
COPD und Lungengesundheit
Bei COPD sind die Alveolen und Bronchien dauerhaft geschädigt. Jeder Rauch – ob Tabak oder Cannabis – beschleunigt die Entzündungskaskade und verschlechtert die Lungenfunktion. Rauchen ist bei COPD eine absolute Kontraindikation, keine Diskussion.
Konsumformen im Risikoranking
| Konsumform | Lungenrisiko | Empfehlung |
|---|---|---|
| Joint/Bong | Sehr hoch | Absolut verboten |
| Vaporizer (180-190°C) | Moderat | Nur nach Arztgespräch |
| CBD/THC-Öl oral | Kein Lungenrisiko | Bevorzugte Methode |
| Kapseln | Kein Lungenrisiko | Bevorzugte Methode |
Was Cannabis bei COPD leisten kann
- CBD: entzündungshemmend, könnte Exazerbationen mildern
- THC: schmerz- und angstlindernd (COPD-Patienten leiden oft unter Atemnot-Angst)
- Schlafverbesserung – wichtig für Erholung bei chronischer Erkrankung
- Appetit bei medikamenten-bedingtem Gewichtsverlust
Wichtig: Immer Pulmonologen einbeziehen. Cannabis interagiert mit vielen COPD-Medikamenten über CYP-Enzyme.