Cannabis bei Hashimoto-Thyreoiditis: CB2, Kortisol und Fatigue
Hashimoto ist die häufigste Autoimmunerkrankung: Das Immunsystem zerstört die Schilddrüse mit TPO-Antikörpern. Cannabis-Cannabinoide über CB2 können die T-Zell-Überaktivität dämpfen und Kortisol senken — beides günstig für den Hashimoto-Verlauf. Fatigue, Depression und Schlafstörungen sind die Symptome auf die Patienten am häufigsten ansprechen.
Hashimoto-Symptome und Cannabis-Wirkung
| Symptom | Cannabis-Wirkung | Empfohlene Form |
|---|---|---|
| Fatigue | Oft positiv (CBD) | CBD-Öl morgens |
| Depression | Positiv (THC+CBD) | Abends, niedrig dosiert |
| Schlafstörungen | Sehr positiv | Indica abends |
| Myalgien | Positiv | Sublingual oder Vaporizer |
| Gewichtszunahme | Vorsicht (Appetit↑) | CBD-only bevorzugen |
TSH-Kontrolle nach Cannabis-Start: was Hashimoto-Patienten wissen müssen
THC kann in Tierstudien TSH-Spiegel senken. Für gut eingestellte Hashimoto-Patienten ist der Effekt wahrscheinlich gering, aber eine TSH-Kontrolle 4-6 Wochen nach Beginn einer Cannabis-Therapie ist sinnvoll. Bei Levothyroxin gibt es keine direkten Wechselwirkungen über CYP-Enzyme, aber Cannabis verändert die Darmflora und kann die L-T4-Resorption subtil beeinflussen.