Cannabis bei Lupus erythematodes: CB2-Rezeptoren und Immunmodulation
Lupus ist eine Autoimmunerkrankung bei der das Immunsystem körpereigenes Gewebe angreift. Cannabis-Cannabinoide stimulieren CB2-Rezeptoren auf Immunzellen und können proinflammatorische Zytokine hemmen. Für Gelenkschmerz, Schlaf und Stimmung zeigen Patientenberichte deutliche Verbesserungen — Cannabis ersetzt aber keine immunsuppressive Therapie.
Lupus-Symptome und Cannabis-Wirkung
| Symptom | Cannabis-Wirkung | Evidenz |
|---|---|---|
| Gelenkschmerzen | Gut belegt | Mittel |
| Schlafstörungen | Positiv | Mittel |
| Fatigue | Variabel | Gering |
| Hautläsionen | Anekdotisch | Sehr gering |
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CBD hemmt das Leberenzym CYP3A4, das viele Lupus-Medikamente abbaut. Wer hohe CBD-Dosen nimmt, riskiert veränderte Medikamentenspiegel — besonders bei Azathioprin oder Kortikosteroiden. Mit 5-10mg CBD täglich beginnen und Blutbilder regelmäßig kontrollieren ist der sicherste Einstieg für Lupus-Patienten.