Cannabis bei Lyme-Borreliose
Die Borreliose ist in Deutschland eine der häufigsten durch Zecken übertragenen Erkrankungen. Das Post-Lyme-Syndrom betrifft Hunderttausende — und viele greifen mangels Alternativen zu Cannabis.
Post-Lyme-Symptome und Cannabis-Relevanz
| Symptom | Cannabis hilft? | Empfehlung |
|---|---|---|
| Neuropathische Schmerzen | Gut | CBD+THC, Vaporizer |
| Schlafstörungen | Gut | Indica abends, 50 mg CBD |
| Muskelkrämpfe/-schmerzen | Moderat | THC oder Vollspektrum-CBD |
| Fatigue | Ambivalent | Nur CBD, kein/kaum THC tagsüber |
| Brain Fog | Riskant | Hohe THC-Dosen vermeiden |
| Gelenkschmerzen | Moderat | CBD-Salbe topisch |
Erfahrungen aus der Lyme-Community
In der deutschen und internationalen Lyme-Selbsthilfe-Community wird Cannabis kontrovers diskutiert. Viele berichten von deutlicher Verbesserung der Lebensqualität — besonders Schlaf und Schmerzmanagement. Einige berichten von Verschlechterung der kognitiven Symptome durch THC. Die Community-Empfehlung: CBD-zuerst, sehr langsam mit THC starten, Tagebuch führen, und nie Cannabis als Ersatz für notwendige Diagnose und Behandlung sehen.