Cannabis Microdosing: der komplette Guide für funktionales Konsumieren
Microdosing Cannabis wächst als Praxis – besonders bei Kreativarbeiten, ADHS, Angststörungen und chronischen Schmerzen. Kein High, aber subtile Benefits. Hier alles was du brauchst.
Die Wissenschaft hinter Microdosing
Studie von Vigil et al. (2018): Kleine THC-Dosen (2,5 mg) zeigten signifikante Schmerzreduktion, während höhere Dosen (25 mg) paradox Schmerzverstärkung verursachten. Das ECS hat eine biphasische Reaktionskurve – wenig hilft oft mehr als viel.
Microdosing-Protokoll für Einsteiger
- Tag 1-2: 1 mg THC morgens – Reaktion beobachten
- Tag 3-4: Wenn gut toleriert: auf 2 mg erhöhen
- Zieldosis finden: Höchste Dosis ohne spürbaren Rausch = deine Microdose
- Timing testen: Morgens, mittags oder nachmittags – was funktioniert für deinen Alltag?
- Tolerance Breaks: 2 Tage Pause pro Woche – sonst steigt die Schwelle schnell
Was Microdosing leisten kann (und was nicht)
| Mögliche Benefits | Nicht realistisch |
|---|---|
| Subtile Stimmungsaufhellung | Vollständige Schmerzfreiheit |
| Fokus und Kreativität (individuell) | Ersatz für Medikamente |
| Angstlinderung (niedrig dosiert) | Gleiches wie Vollkonsum, nur "weniger" |
| Schlafvorbereitung abends | Keine Toleranzentwicklung (falsch!) |
Empfohlene Sorten für Microdosing
- CBD:THC 1:1 Produkte – CBD moduliert THC-Wirkung bei niedrigen Dosen
- Niedrig-THC Sativa-Sorten (10-14% THC) – weniger Überdosierungsrisiko
- Keine High-THC Sorten (25%+) – viel zu schwer exakt zu dosieren