| Dosierungsstufe | THC-Menge | Wirkung / Anwendung |
|---|---|---|
| Threshold (Schwellenwert) | 0,5–1 mg THC | Kaum spürbar, Entspannung, Einstieg für Nulltolerante |
| Mikrodosis (Standard) | 1–2,5 mg THC | Leichte Stimmungsaufhellung, kein Rausch, Fokus möglich |
| Leichte Dosis | 2,5–5 mg THC | Entspannung spürbar, noch funktionsfähig, Einsteiger |
| Standard-Dosis | 5–15 mg THC | Deutlicher Rauscheffekt, für Erfahrene normal |
| Hohe Dosis | 15–30 mg THC | Starke Wirkung, für Vielkonsumenten oder medizinisch |
| Sehr hoch | >30 mg THC | Edibles-Gebiet, Vorsicht — starke individuelle Unterschiede |
Zu viel THC aktiviert den CB1-Rezeptor stark und kann Angst, Paranoia, kognitive Verlangsamung auslösen. Geringe THC-Dosen modulieren das Endocannabinoid-System feiner: weniger CB1-Überstimulation, mehr anekdotisch beschriebener Fokus und Entspannung parallel. Das "Birnenmodell" der THC-Wirkung: kleine Dosen = aufwärts (Fokus/Kreativität), mittlere = Plateau, hohe = abwärts (Sedierung/Angst). Für funktionale Nutzung tagsüber (Arbeit, Sport, Kreativprojekte) ist Mikrodosierung oft die bessere Wahl als volle Dosis.
Schritt 1 — Waage: 0,01 g Genauigkeit (Pocket-Waage, ~15–25 €). Schritt 2 — Kammer füllen: 0,05–0,1 g Material ist eine Startportion. Schritt 3 — Temperatur: 160–170°C für moderate THC-Abgabe, CBD/Terpene erhalten. Schritt 4 — Ein Zug, warten: Effekt tritt nach 1–3 Minuten ein. Bewusst warten, nicht nachlegen. Schritt 5 — Protokoll führen: Dosis, Sorte, Uhrzeit, Wirkung aufschreiben — so findet man die eigene Mikrodosis in ~1–2 Wochen. Tinktur sublingual: 1 Tropfen = ca. 0,5–1 mg THC je nach Stärke. Auch gut kontrollierbar.
Für Fokus tagsüber: THC-dominante Sorten mit hohem Limonen/Pinene-Anteil — Sativas, Haze-Hybriden. Wirkung: cerebral, klar, motivierend. Für Entspannung ohne Sedierung: ausgewogene THC:CBD-Sorten (1:1 oder 2:1). CBD moduliert THC-Angst ab — weniger kognitive Effekte. Für abends/Schlaf: indica-dominante Sorten mit Myrcen/Linalool, etwas mehr CBN (älteres Material oder später geerntete Trichome). Eigener Anbau hat Vorteil: man kennt THC-Gehalt aus COA-Test, kann Sorten gezielt auswählen. Beim CSC-Bezug: nach COA-Werten fragen.
Regelmäßige Mikrodosierung (täglich) baut langfristig weniger Toleranz auf als volle Dosen — aber sie baut Toleranz auf. Wer eine Toleranzpause hinter sich hat, startet oft bei 1 mg als echte Mikrodosis. Nach 3–4 Wochen täglicher Mikrodosierung kann sich die nötige Dosis auf 3–5 mg erhöhen. Lösung: 2–3 konsumfreie Tage pro Woche einbauen (T-Break-Prinzip in klein).
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