Cannabis bei Neurodermitis und Ekzemen: CBD-Creme und orale Einnahme
Neurodermitis (atopisches Ekzem) betrifft 10-15% aller Deutschen. Das kutane Endocannabinoid-System spielt eine zentrale Rolle bei Hautbarriere und Entzündung – ein direkter Angriffspunkt für CBD.
Das kutane ECS
Haut-Keratinozyten, Immunzellen und Nervenendigungen exprimieren CB1- und CB2-Rezeptoren. Bei Neurodermitis ist dieses System dysreguliert. CBD und THC können es modulieren: Juckreiz (Pruritis) wird über TRPV1-Kanäle gedämpft, Entzündung über CB2 reduziert.
Studien-Übersicht
| Studie | Substanz | Ergebnis |
|---|---|---|
| Palmieri et al. 2019 | Topisches CBD (1-3%) | Signifikante Juckreiz-Reduktion, verbesserte Hautbarriere |
| Maghfour et al. 2021 | CBD-Öl oral + topisch | Verbesserung bei 68% der Teilnehmer |
| Maarouf et al. 2020 | CBD-Creme | Besserung bei Neurodermitis und Psoriasis |
Praktische Empfehlung
- CBD-Creme (1-3%) direkt auf betroffene Stellen – 2x täglich
- CBD-Öl oral (20-50mg) zusätzlich für systemische Wirkung
- Keine alkoholhaltigen Tinkturen auf trockene, gereizte Haut
- Dermatologische Kortisontherapie nicht absetzen – Cannabis ergänzt