Cannabis und soziale Angst: die Dosis entscheidet ob es hilft oder schadet

THC hat eine biphasische Wirkung auf Angst: 1-3mg wirken anxiolytisch, über 10mg können Paranoia und verstärkte soziale Angst auslösen. Die Amygdala — das Angstzentrum des Gehirns — ist bei Menschen mit sozialer Angststörung ohnehin hyperreaktiv, und hohe THC-Dosen verstärken genau diese Reaktivität. CBD ohne THC ist der sicherere Einstieg.

THC-Dosis und Angst-Wirkung

Cannabis-Pflanzen im Grow-Room
Gesunde, kräftige Pflanzen sind das Ergebnis sorgfältiger Pflege und optimaler Bedingungen
THC-DosisWirkung auf AngstEmpfehlung SAD
1-3 mgAnxiolytischMöglich (Test zuhause)
3-10 mgVariabelIndividuell, Vorsicht
10-20 mgAnxiogen (bei SAD-Patienten)Vermeiden
20+ mgStark anxiogenKontraindiziert

Die Goldene Regel für soziale Angst: niemals erstmalig in der sozialen Situation

Cannabis für soziale Situationen immer zuerst alleine zuhause in der Komfortzone ausprobieren. Die eigene Reaktion auf eine neue Dosis oder neue Sorte ist nicht vorhersehbar — und Paranoia in sozialer Umgebung mit fremden Menschen ist deutlich intensiver als alleine. Erst wenn man weiß wie man auf eine bestimmte Menge reagiert, ist der Einsatz in sozialen Situationen verantwortungsvoll.

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