| Zeltgröße | Min. Lüfter m³/h | Filter-Kapazität | Rohrdurchmesser |
|---|---|---|---|
| 40×40 cm (0,064 m³) | 40–60 m³/h | ≥60 m³/h | 100 mm |
| 60×60 cm (0,14 m³) | 60–100 m³/h | ≥100 m³/h | 100 mm |
| 80×80 cm (0,26 m³) | 100–150 m³/h | ≥150 m³/h | 100–125 mm |
| 1×1 m (0,4 m³) | 150–250 m³/h | ≥250 m³/h | 125–150 mm |
| 1,2×1,2 m (0,58 m³) | 250–350 m³/h | ≥350 m³/h | 150 mm |
| 1,5×1,5 m (0,9 m³) | 350–500 m³/h | ≥500 m³/h | 150–200 mm |
Schritt 1 — Zelt-Dichtigkeit herstellen: alle Öffnungen (Kabelführungen, Strom-Löcher) mit Kabeldurchführungen abdichten. Lüftungsöffnungen nur für Abluft und gesteuerte Zuluft nutzen. Schritt 2 — Unterdruck erzeugen: Abluft (mit Filter) muss mehr Volumen abführen als Zuluft einbringt. Zelt "atmet" dadurch nach innen — kein Geruch entweicht ungefiltert. Test: Hand an alle Zelt-Nähte und Reisverschlüsse — bei laufendem Lüfter soll leichter Sog spürbar sein. Schritt 3 — Abluft ins Freie: Abluftrohr zum Fenster, Abluftgitter oder Klimaanlage-Rohranschluss. Nicht in andere Zimmer. Schritt 4 — Beim Zeltzugang: Zelt kurz öffnen, nicht länger als nötig, dann Tür/Fenster im Zimmer kurz öffnen zum Durchlüften.
Technikreduktion durch Sortenauswahl: Northern Lights (wenig Geruch, indoor bewährt seit Jahrzehnten), CBD-Sorten mit <1% THC (minimaler Terpen-Output), Autoflowering-Zwergsorten (kurze Blüteperiode = weniges Geruchsfenster). Zu vermeiden in Stealth-Situations: alle Skunk-Genetiken, Cheese-Sorten (intensivster Geruch überhaupt), Sour Diesel, OG Kush. Geruch entsteht hauptsächlich in Blütewoche 4–8. Frühblühende Photoperiode-Sorten oder Autos reduzieren dieses Fenster. Tipp: Geruch beim Öffnen des Zelts ist das größte Risiko — immer möglichst kurz offenhalten, nie bei Besuch oder offenen Fenstern.
CanG erlaubt 3 Pflanzen im Eigenanbau für Erwachsene (18+). Mietrecht: Cannabis-Anbau in Mietwohnungen ist zivilrechtlich eine Grauzone. Technisch ist der Eigenanbau gesetzlich erlaubt, aber Vermieter können Anbau als "vertragswidrige Nutzung" der Mietsache werten (erhöhte Feuchtigkeit, Geruchsbelästigung Dritter). Empfehlung: bei gutem Verhältnis zum Vermieter: kurzes Gespräch. Carbon-Filter und gutes Feuchtigkeitsmanagement (Hygrometer, keine >60% RH im Zelt) reduzieren Mietrecht-Risiken auf ein Minimum. WG-Situationen: alle Mitbewohner müssen einverstanden sein — legal geschützt ist nur die eigene Person.
Aktivkohle sättigt sich bei hoher Luftfeuchtigkeit schneller. Luftfeuchtigkeit im Zelt unter 60% RH halten (nicht nur für Carbon-Filter sondern auch gegen Schimmel). Carbon-Filter nie mit Wasser in Berührung bringen. Lüfter-Fließrichtung: Luft vom Zeltinnern durch den Filter nach außen (nicht umgekehrt). Wechseln: nach 12–18 Monaten Dauerbetrieb oder wenn Geruch trotz Filter wahrnehmbar wird. Ersatz-Kohle-Kits für einige Marken: günstiger als Komplett-Filter-Kauf.
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