Cannabis Terpene: der Aromaguide für Anbauer und Konsumenten

THC macht high — Terpene bestimmen wie. Das Terpenprofil erklärt warum eine Sorte entspannt und eine andere energetisiert, warum manche Sorten Angst auslösen und andere nicht. Hier kommen die wichtigsten Terpene erklärt.

Was sind Terpene?

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Mit dem richtigen Setup lassen sich auch als Einsteiger gute Erträge erzielen

Terpene sind flüchtige aromatische Verbindungen die in den Trichomen (Harzdrüsen) der Cannabispflanze gebildet werden — in den gleichen Strukturen die THC und CBD produzieren. Sie verdampfen schon bei Raumtemperatur (deshalb riecht Cannabis so intensiv) und noch stärker beim Erhitzen.

Terpene existieren in tausenden Pflanzen: Limonen im Zitrus, Linalool im Lavendel, Myrcen im Hopfen, Pinen in Kiefern. Cannabis konzentriert eine komplexe Mischung.

Die wichtigsten Terpene im Überblick

Myrcen — das Basis-Terpen

Limonen — der Stimmungsaufheller

Linalool — der Ruhebringer

Beta-Caryophyllen — der einzigartige Rezeptorbinder

Alpha-Pinen — der Gedächtnisschützer

Terpinolen — der Sativa-Charakter

Entourage-Effekt: Terpene + Cannabinoide zusammen

Die Summe ist mehr als die Teile: Terpene und Cannabinoide wirken synergistisch. Ein Isolat-THC (aus Pharmazeutik) wirkt anders als Vollspektrum-Cannabis mit gleichem THC-Gehalt. Myrcen verstärkt THC, Pinen kann Gedächtnis-Effekte mildern, Caryophyllen hat eigene CB2-Aktivität.

Das bedeutet für Sortenwahl: THC-Prozente allein sind kein guter Qualitätsindikator. Ein komplexes Terpenprofil von 20%-THC-Cannabis kann ein besseres und nuancierteres Erlebnis bieten als reines 28%-THC-Isolat.

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