CSC-Suchtprävention: gesetzliche Pflicht und Harm-Reduction statt Verbote

Das CanG schreibt vor, dass jede Anbauvereinigung einen qualifizierten Suchtpräventionsbeauftragten benennt und Mitglieder aktiv über Risiken aufklärt. Effektive Prävention in einem CSC funktioniert nicht mit Verbotspolitik sondern mit ehrlicher Information, offenen Gesprächen und niedrigschwelligen Weitervermittlungsmöglichkeiten zu Fachberatung.

Cannabis-Risikokonsum-Signale im CSC erkennen

Beratungsgespräch beim CSC-Beitritt
Vor dem Beitritt klärt ein persönliches Gespräch alle Fragen zu Rechten und Pflichten
SignalMögliche BedeutungReaktion
Täglich max. MengeHochkonsumAnsprechen, informieren
Morning-UseKontrollverlust-RisikoVertrauliches Gespräch
Steigende MengenToleranzentwicklungSuchtberatung anbieten
Soziale Probleme erwähntNegative KonsequenzenWeitervermittlung

Quit the Shit: das bewährteste Online-Programm für Cannabis-Reduktion

Quit the Shit (www.quit-the-shit.net) ist ein kostenloses 6-Wochen-Online-Programm der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung speziell für Cannabis-Konsumenten die ihren Konsum reduzieren oder stoppen wollen. Studien belegen die Wirksamkeit. CSC-Suchtbeauftragte sollten diesen Link aktiv kommunizieren — er ist die niedrigschwelligste Intervention die ein CSC anbieten kann.

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