Cannabis-Eis selber machen: No-Churn Rezept mit Dosierungsguide

Cannabis-Eis gelingt ohne Eismaschine — das No-Churn-Verfahren mit Schlagsahne und Kondensmilch ergibt eine cremige Basis, die Cannabis-Öl gut aufnimmt und mild dosiert bleibt.

Dosierung im Überblick

Butter schmilzt im Topf für Cannabutter
Die Basis für alle Cannabis-Edibles ist Cannabutter oder Cannabis-Öl
Cannabis-Öl MengeTHC gesamt (15%er)Pro Portion (6)
1 EL (15ml)~6 mg~1 mg
2 EL (30ml)~12 mg~2 mg
3 EL (45ml)~18 mg~3 mg

Lecithin verhindert Ölseparierung

Ohne Emulgator schwimmt Cannabis-Öl im Eis und verteilt sich ungleichmäßig. Ein Teelöffel Sonnenblumen-Lecithin sorgt für gleichmäßige Verteilung und verbessert gleichzeitig die Bioverfügbarkeit des THC.

Häufige Fragen

Wie macht man Cannabis-Eis ohne Eismaschine?
Cannabis-Eis No-Churn Rezept: Zutaten (ca. 6 Portionen): 400ml Schlagsahne, 200ml Kondensmilch (gezuckert), 2-3 EL Cannabis-Öl oder geschmolzene Cannabutter, 1 TL Vanilleextrakt, Sonnenblumen-Lecithin (1 TL für bessere Emulgierung). Zubereitung: Schritt 1: Cannabis-Öl mit Lecithin gut verrühren (Öl soll nicht abseparieren). Schritt 2: Kondensmilch, Vanille und Cannabis-Öl-Mischung vermengen. Schritt 3: Schlagsahne steif schlagen. Schritt 4: Sahne vorsichtig unter die Kondensmilch-Mischung heben (nicht rühren, sondern falten). Schritt 5: In Gefrierdose füllen, Oberfläche glattstreichen. Schritt 6: 6-8 Stunden einfrieren, 2-3 Mal in den ersten 3 Stunden umrühren (verhindert Eiskristalle). Dosierung: 2 EL Cannabis-Öl (aus 1g 15% THC-Cannabis) = ca. 12-13mg THC im gesamten Batch. Pro Portion (6): ca. 2mg THC. Sehr mild — gut für Anfänger.
Welche Cannabis-Geschmacksrichtungen eignen sich für Eis?
Cannabis-Sorten für Eis nach Terpenprofil: Zitrussorten (Lemon Haze, Lemon Skunk): passen zu Zitroneneis, Mango-Sorbet, Vanilleeis. Terpene: Limonen — frisch, fruchtig. Berry-Sorten (Blueberry, Strawberry Cough): passen zu Beerensorten, Cassis-Eis. Natürliche Fruchtnoten. Süße Sorten (Girl Scout Cookies, Gelato): passen zu Vanille, Karamell, Schokoladeneis. Vanillin-artige Terpene. Erdige Sorten (OG Kush, Hindu Kush): eher für herzhafte Rezepte — nicht ideal für Süßes. Rezept-Kombinationen: Cannabis-Mango-Kokoseis: Kokosöl (Cannabis-infusiert) + Mango-Püree + Kokosmilch. Vegan. Cannabis-Schokoeis: Cannabutter in Schokoladen-Eisrezept. Matcha-Cannabis-Eis: Cannabis-Öl + Matcha-Pulver — grüne Terpene ergänzen sich gut. Hanfgeschmack im Eis: nicht so dominant wie in warmen Gerichten. Kremige Textur von Sahne und Kondensmilch maskiert gut.
Wie lange ist Cannabis-Eis haltbar und wie lagert man es?
Lagerung Cannabis-Eis: Gefrierschrank: 2-3 Monate haltbar. THC bleibt stabil bei Gefriertemperaturen. Qualitätsverlust: nach 1-2 Monaten beginnen Eiskristalle → Textur schlechter. Lagerung verbessern: Oberfläche des Eises mit Frischhaltefolie direkt abdecken (verhindert Gefrierbrand). Luftdicht lagern. Beschriften: Datum, Dosierung, Sorte. Sicherheit: kindergesicher! Cannabis-Eis sieht aus wie normales Eis. Getrennt von normalem Eis lagern. Niemals unkenntlich. Auftauen: 5-10 Minuten vor dem Servieren rausnehmen. Nicht in Mikrowelle auftauen (THC-Verlust). Wiedereinfieren: einmal aufgetautes Cannabis-Eis niemals wieder einfrieren. Qualität und Textur leiden stark. Dosierung beim Servieren: Eisportionen variieren stark in Größe. Kleine Kugeln = weniger THC. Große Kugeln = mehr. Konsistentes Servieren mit Eisportionierer für gleichmäßige Dosierung.
Kann man Cannabis-Eis auch mit CBD machen?
CBD-Eis vs. THC-Eis: CBD-Eis Vorteil: keine psychoaktive Wirkung. Ideal für alle die Entspannung ohne High wollen. Gäste-geeigneter (kein Aufklärungspflicht wenn CBD <0,2% THC). CBD-Öl für Eis: reines CBD-Öl (aus Apotheke oder Fachhandel) direkt ins Rezept. Dosierung CBD-Eis: 10-25mg CBD pro Portion ist üblich. CBD-Öl (500mg in 10ml) → 1ml Öl = 50mg CBD. Für 6 Portionen: 3ml CBD-Öl = 150mg gesamt = 25mg/Portion. Geschmack CBD-Öl: Vollspektrum-CBD-Öl hat Cannabis-Geschmack. Isolat-CBD-Öl (keine Terpene) ist nahezu geschmacksneutral → besser für Eis. Kombination THC+CBD: Vollspektrum-Extraktion enthält beides. Entourage-Effekt: CBD mildert THC-Wirkung → ausgeglichenere, angenehme Wirkung. Für erfahrenere Konsumenten interessant. Legal-Status: CBD-Produkte mit <0,2% THC in Deutschland legal erhältlich.
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