Cannabis Harm Reduction — 10 Regeln
Harm Reduction ist kein Aufruf zum Konsum — es ist die Anerkennung der Realität und die Bereitstellung von Wissen das Leben schützt. Hier sind die 10 wichtigsten Grundregeln.
Die 10 Harm-Reduction-Regeln auf einen Blick
| # | Regel | Warum |
|---|---|---|
| 1 | Start low, go slow | Überdosierung ist häufigster Notfallgrund |
| 2 | Kein Tabak mischen | Nikotin-Sucht unabhängig von Cannabis |
| 3 | Kein Fahren (mind. 4–6h nach Konsum) | THC beeinträchtigt Reaktion und Wahrnehmung |
| 4 | Set & Setting bewusst wählen | Umgebung bestimmt 50% der Erfahrung |
| 5 | Regelmäßige T-Breaks | Toleranz-Reset, Bewusstheitscheck |
| 6 | Keine Kombination mit Alkohol | Greening Out Risiko steigt exponentiell |
| 7 | Vaporizer statt Joint | 95% weniger Verbrennungsprodukte |
| 8 | Nicht unter 25 Jahren (Gehirnentwicklung) | Frontallappen entwickelt sich bis 25 |
| 9 | CBD verfügbar haben | Dämpft THC-Überdosierung effektiv |
| 10 | Kein Konsum bei psychischen Erkrankungen (ohne Arzt) | Cannabis kann Psychosen triggern/verstärken |
Harm Reduction ist kein Freifahrtschein
Harm Reduction bedeutet nicht risikofreien Konsum. Es bedeutet: informierte Entscheidungen, Risikominimierung und Eigenverantwortung. Wer alle 10 Regeln befolgt, reduziert die Wahrscheinlichkeit negativer Erfahrungen auf ein Minimum — völlig eliminieren lässt sich Risiko nie.