Cannabis und Kinder: Schutz, Risiken und das Elterngespräch
Wer Cannabis legal zu Hause hat, trägt Verantwortung für den Kinderschutz. Das CannaG schreibt sicheres Aufbewahren vor — und die Wissenschaft erklärt warum das so wichtig ist.
Risiken nach Alter
| Alter | Risiko | Hauptgefahr |
|---|---|---|
| Kleinkind (0-6) | Akut sehr hoch | Unbeabsichtigte Vergiftung (Notfall) |
| Kind (6-12) | Hoch | Neugier, Vergiftung, frühe Exposition |
| Jugendlicher (12-18) | Mittel-hoch | Psychose-Risiko, Sucht, kognitive Schäden |
| Junger Erwachsener (18-25) | Mittel | Noch in Gehirnentwicklung |
Kindersichere Aufbewahrung: Pflicht, nicht Option
Das CannaG verpflichtet alle Cannabis-Besitzenden zu kindersicherer Aufbewahrung. Abschließbare Metallboxen (ab 20€ im Handel) sind die einfachste Lösung. Edibles müssen besonders sicher gelagert werden — sie sehen aus wie normales Essen und sind für Kinder sehr attraktiv.
Cannabis-Intoxikationen bei Kleinkindern landen seit der Legalisierung in mehreren Ländern häufiger in Notaufnahmen. Das ist vermeidbar durch sorgfältige Aufbewahrung.