Cannabis-Etikette: die ungeschriebenen Regeln beim gemeinsamen Kiffen

Cannabis-Konsum hat eine eigene soziale Kultur mit jahrzehntelang gewachsenen Konventionen. Wer diese kennt, macht keinen Fauxpas und versteht auch warum manche Verhaltensweisen als respektlos gelten.

Die Grundregel: Puff Puff Pass

Cannabis-Pflanzen im Grow-Room
Gesunde, kräftige Pflanzen sind das Ergebnis sorgfältiger Pflege und optimaler Bedingungen

Die bekannteste Cannabis-Etikette-Regel weltweit: Zwei Züge nehmen, dann sofort weitergeben — ohne lange zu warten oder den Joint in der Hand zu behalten. Die Regel gilt für Joints und Blunts. Bei einer Pfeife oder Bong: ein guter Zug, dann weitergeben.

Verstöße dagegen (bekannt als "Bogarten") sind die häufigste soziale Reibung beim gemeinsamen Konsum. Die höfliche Version: "Hey, der Joint." — mit Augenkontakt und einem Nicken. Kein Drama, nur freundliche Erinnerung.

Wer dreht, wer zündet an

Klassische Reihenfolge in einer Gruppe:

Hygiene und Respekt am Joint

Was "Bogarting" ist und warum es nervt

Der Begriff kommt von Humphrey Bogart — der Schauspieler hatte stets eine Zigarette im Mund ohne zu rauchen, einfach zum Reden dabei. Im Cannabis-Kontext: jemand der den Joint in der Hand hält, gestikuliert, erzählt — und nicht weitergit. Manchmal unbewusst. Häufig bei Neulingen.

Lösungsansatz für Gastgeber: bei großen Gruppen mehrere Joints gleichzeitig kreisen lassen — reduziert Wartezeiten und nimmt den Druck raus.

Mit Anfängern umgehen

Gute Cannabis-Etikette schließt respektvollen Umgang mit Einsteigern ein:

Teilen und Beiträge

Cannabis-Konsum hat eine ausgeprägte Sharing-Kultur. Ungeschriebene Regeln:

Die Standort-Etikette

Besonders in der post-legalen Ära relevant:

Newsletter

Immer up to date

Neue Guides, Gesetzesänderungen & frische Clubs — direkt ins Postfach. Kein Spam, jederzeit abmeldbar.

Mit Klick auf "Anmelden" stimmst du unserer Datenschutzerklärung zu. Double Opt-in per E-Mail.