Das Endocannabinoid-System (ECS) ist ein körpereigenes Netzwerk aus Rezeptoren, Botenstoffen und Enzymen, das in praktisch allen Gewebetypen vorkommt. Es reguliert Schlaf, Hunger, Stimmung, Schmerzwahrnehmung, Immunfunktion und vieles mehr. Der Körper produziert eigene Cannabinoide (Endocannabinoide wie Anandamid), die an die gleichen Rezeptoren binden wie THC.
Die zwei Hauptrezeptortypen:
| Konsumform | Eintritt | Dauer | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Rauchen (Joint) | 1–5 Min. | 2–4 Std. | Schadstoffe durch Verbrennung |
| Vaporizer | 1–10 Min. | 2–4 Std. | Weniger Schadstoffe, mehr Terpene |
| Edibles (gegessen) | 30–90 Min. | 4–8 Std. | Vorsicht: starke, langanhaltende Wirkung — selber machen |
| Tinkturen/Öle (sublingual) | 15–45 Min. | 3–6 Std. | Präzisere Dosierung möglich |
THC wird beim oralen Konsum in der Leber zu 11-Hydroxy-THC umgewandelt — einer Substanz, die die Blut-Hirn-Schranke besser überwindet als THC selbst und eine stärkere, längere Wirkung erzeugt. Da der Eintritt 30–90 Minuten dauert, konsumieren Unerfahrene oft nach, bevor die erste Dosis wirkt — und erleben dann eine überwältigende Gesamtwirkung. Regel: Kleine Dosis nehmen und mindestens 2 Stunden warten.
Die Wirkung von Cannabis ist stark individuell und wird von vielen Faktoren beeinflusst:
Je höher der THC-Gehalt der Sorte, desto intensiver die psychoaktive Wirkung. Einsteiger sollten mit Sorten unter 15 % THC beginnen.
CBD kann die THC-Wirkung abschwächen. Sorten mit ausgewogenem CBD:THC-Verhältnis wirken oft milder und weniger angstauslösend.
Das Terpen-Profil beeinflusst Charakter und Qualität der Wirkung — z.B. Myrcen (entspannend), Limonen (aufhellend), Linalool (angstlösend). Mehr im Terpene-Guide.
Regelmäßiger Konsum erhöht die Toleranz. Einsteiger reagieren auf kleinere Mengen deutlich stärker — Erstkonsum-Guide lesen.
Inhalation = schnell, kurz. Essen = langsam, stark, lang. Set & Setting (Stimmung, Umgebung) beeinflussen die Erfahrung erheblich.
Auf nüchternen Magen wirkt Cannabis stärker und schneller. Alkohol verstärkt die THC-Wirkung erheblich — keine gute Kombination.
Ein "Whitey" oder "Greening" (Übelkeit, Schwindel, Angstzustände) nach zu viel Cannabis klingt unangenehm, ist aber nicht gefährlich und geht vorbei. Vollständiger Guide: Cannabis-Angst & Panikattacke. Sofortmaßnahmen:
| Merkmal | Indica | Sativa | Hybrid |
|---|---|---|---|
| Traditionelle Wirkung | Körperbetont, entspannend, schläfrig | Kopfbetont, anregend, kreativ | Je nach Dominanz |
| Typischer Einsatz | Abend, Schlaf, Schmerzen | Tag, Kreativarbeit, Gespräche | Flexibel — häufigste Kategorie |
| Wissenschaftliche Einschränkung: Das Terpenprofil und THC/CBD-Verhältnis bestimmen die Wirkung stärker als die Sortenbezeichnung | |||
| Typische Terpene | Myrcen, Linalool | Limonen, Terpinolen | Caryophyllen, Pinen |
| Im CSC relevant für | Abendsorten | Tagessorten | Am häufigsten verfügbar |
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Begriffe & Glossar:
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