Was bei einer Panikattacke nach Cannabis sofort hilft und wie du es beim nächsten Mal vermeidest.
20–60Min. Dauer
~25%Konsumenten betroffen
0Todesfälle bekannt
Sofort-Beruhigung: Wenn du gerade in einer unangenehmen Cannabis-Erfahrung bist: Du bist in Sicherheit. Cannabis-Überdosierungen sind nicht lebensbedrohlich. Die Wirkung geht vorbei — atme tief durch.
Cannabis-Angst entsteht fast immer durch zu hohe Dosis — sichere Umgebung, tiefes Atmen und Zuckerhaltiges helfen
Sofort-Hilfe: Was jetzt tun?
1.
Umgebung wechseln
Raus aus der auslösenden Situation. Bekannter, ruhiger Ort. Sitze oder lege dich hin. Frische Luft wenn möglich.
2.
Atemübung
4 Sekunden ein — 8 Sekunden aus. Wiederhole 5–10 Mal. Die längere Ausatmung aktiviert den Parasympathikus und senkt Herzrate.
3.
Zucker essen
Süßes (Gummibären, Saft, Schokolade) kann THC-Angst mildern. Niedriger Blutzucker verstärkt Angst. Trinken: Wasser oder Tee.
4.
Grounding
Nenne 5 Dinge die du siehst, 4 die du hörst, 3 die du anbeiß. Hält den Fokus im Hier und Jetzt statt in Gedanken-Spiralen.
5.
Vertrauensperson
Ruf jemanden an oder sag der Person neben dir wie es dir geht. Soziale Verbindung reduziert Angst deutlich. Keine Scham — das passiert vielen.
Bei Angst nach Konsum: 4-7-8-Atmung (einatmen 4s, halten 7s, ausatmen 8s) beruhigt das Nervensystem
Cannabis-Angst entsteht hauptsächlich durch hohe THC-Dosen, die das Amygdala-System (Angstzentrum) überaktivieren. THC erhöht die Herzrate und das Raum-Zeitgefühl verändert sich — beides kann wie Bedrohung interpretiert werden. CBD wirkt diesem Effekt entgegen: es besetzt dieselben CB1-Rezeptoren und dämpft den THC-Effekt. Den genauen Unterschied zwischen THC und CBD erklärt der CBD vs. THC Vergleich. Sorten mit ausgeglichenem Entourage-Effekt (THC:CBD 1:1 oder höher CBD-Anteil) sind deutlich weniger angstauslösend.
20–60 Minuten bei Inhalation, 1–3 Stunden bis vollständige Normalisierung. Bei Edibles bis 4–8 Stunden. Kein Todesfall durch Cannabis-Überdosierung bekannt — auch wenn es sich so anfühlt.
Hilft CBD gegen Cannabis-Angst?
Ja. CBD wirkt als partieller CB1-Antagonist und dämpft THC-Wirkungen. Akut: CBD-Öl unter die Zunge (15–30 Min Wirkungsbeginn). Langfristig: CBD-reiche Sorten wählen.
Bin ich der einzige dem das passiert?
Nein — 20–30 % aller Konsumenten machen mindestens einmal eine unangenehme Erfahrung. Häufigste Ursachen: zu hohe Dosis, unbekannte Sorte, stressige Umgebung. Mehr Sicherheit: Erstkonsum Guide.
Welche Sorten machen weniger Angst?
Sorten mit hohem CBD-Anteil oder 1:1 THC:CBD-Verhältnis. CBD dämpft den angstauslösenden THC-Effekt. Im CSC einfach nach der Sortenanalyse fragen. Mehr: Terpene Guide.
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