Ein Cannabis Social Club (CSC) ist ein nicht-kommerzieller Verein, in dem Mitglieder gemeinsam Cannabis anbauen und untereinander abgeben — legal nach dem Cannabisgesetz (CanG) seit April 2024. In Saarland sind aktuell 2 Anbauvereine eingetragen, davon 2 offen für neue Mitglieder.
Das Saarland ist das kleinste Flächenland Westdeutschlands — und profitiert von einer einzigartigen geographischen Lage an der Grenze zu Frankreich und Luxemburg. Saarbrücken dominiert die CSC-Szene des Landes, aber auch Städte wie Neunkirchen, Homburg und Saarlouis entwickeln eigene Anbauvereine. Die SPD-geführte Landesregierung unter Anke Rehlinger setzt das CanG pragmatisch um. Interessant: Viele Saarländer mit Grenzpendler-Erfahrung bringen Offenheit gegenüber Cannabis-Regulierungsmodellen mit — sowohl aus Frankreich als auch aus Luxemburg, das einen anderen Rechtsrahmen hat. Die kompakte Größe des Saarlandes begünstigt kurze Wege zwischen Clubs und Mitgliedern.
Voraussetzungen für die Mitgliedschaft: mindestens 18 Jahre, Hauptwohnsitz in Deutschland, kein gleichzeitiges Mitglied in einem anderen Club. Die Mitgliedsbeiträge variieren je nach Club (typisch 10–30 €/Monat plus Produktkosten). Bei ausgebuchten Clubs lohnt eine Wartelisten-Anfrage.
Wichtige Begriffe:
Seit April 2024 darf jeder Volljährige bis zu 3 Pflanzen privat zuhause anbauen — ohne Vereinsmitgliedschaft.
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