Anbauverein Niedersachsen — Cannabis Social Club Hannover
Ratgeber · Niedersachsen

Anbauverein Niedersachsen finden

Hannover, Braunschweig, Oldenburg, Göttingen: Niedersachsen hat 55 Cannabis Social Clubs. Welcher ist offen, was kostet die Mitgliedschaft und welche Behörde genehmigt?

55
Clubs NS
29
Jetzt offen
9
Kreisfreie Städte
8,1 Mio.
Einwohner
Alle NS-Clubs anzeigen → Karte öffnen
Kurzfassung: Niedersachsen hat 55 Clubs, davon 29 offen für neue Mitglieder. Hannover ist mit 14 Clubs das Zentrum. Ganderkesee war einer der ersten Clubs deutschlandweit, der legal Cannabis ausgab. Zuständig sind die Gesundheitsämter der kreisfreien Städte und Landkreise.

Niedersachsen: Vorreiter bei der legalen Cannabis-Ausgabe

Niedersachsen ist Deutschlands zweitgrößtes Flächenbundesland — und hat eine der aktivsten Cannabis Social Club-Szenen. Der Cannabis Social Club Ganderkesee (Landkreis Oldenburg) gehörte zu den ersten Clubs bundesweit, die nach dem Cannabisgesetz (CanG) erfolgreich genehmigt wurden und legal Cannabis an Mitglieder ausgeben durften. Berichte von ntv und NDR Info machten den Club überregional bekannt.

Hannover als Landeshauptstadt ist mit 14 Clubs das Zentrum. Die Leibniz Universität Hannover (LUH), die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und die TU Braunschweig bringen zusammen über 60.000 Studierende in die Region. Die Anbauerlaubnis nach § 11 CanG wird in Niedersachsen von den Unteren Gesundheitsbehörden erteilt.

Top-Städte für Anbauvereine in Niedersachsen

Stadt Einwohner Clubs Behörde
Hannover 540.000 14 Clubs (7 offen) Gesundheitsamt Region Hannover
Braunschweig 250.000 5 Clubs (5 offen) Gesundheitsamt Braunschweig
Oldenburg 170.000 5 Clubs (2 offen) Gesundheitsamt Oldenburg
Osnabrück 165.000 3 Clubs (2 offen) Gesundheitsamt Osnabrück
Wolfsburg 124.000 3 Clubs Gesundheitsamt Wolfsburg
Göttingen 120.000 3 Clubs (1 offen) Gesundheitsamt Göttingen
Hildesheim 100.000 4 Clubs Gesundheitsamt Hildesheim
Lüneburg 77.000 1 Club Gesundheitsamt Lüneburg
Hameln 57.000 1 Club (1 offen) Gesundheitsamt Hameln-Pyrmont

Genehmigungsprozess in Niedersachsen: Wie beantrage ich eine Anbauerlaubnis?

Niedersachsen hat keine zentrale Genehmigungsbehörde. Zuständig sind die Unteren Gesundheitsbehörden — die Gesundheitsämter der 9 kreisfreien Städte sowie die Gesundheitsämter der 36 Landkreise. Die Region Hannover hat als Sonderkörperschaft ein eigenes Gesundheitsamt.

1
Unterlagen vorbereiten

Satzung, Anbaukonzept, Sicherheitskonzept, Suchtpräventionsplan, Vereinsregistereintrag, Grundriss mit 200-m-Abstand-Nachweis (§ 11 CanG). In Niedersachsen wird besonders auf vollständige Suchtprävention geachtet.

2
Zuständige Behörde ermitteln

Kreisfreie Städte: eigenes Gesundheitsamt. Landkreise: Kreisgesundheitsamt. Region Hannover: Gesundheitsamt Region Hannover (für die Stadt Hannover und die Umlandgemeinden zuständig).

3
Vorab-Gespräch nutzen

§ 11 Abs. 5 CanG erlaubt ein Vorab-Gespräch — in Niedersachsen empfehlenswert, da die Erfahrung der Behörden sehr unterschiedlich ist. Hannover und Oldenburg sind erfahrener, kleinere Landkreise oft nicht.

4
Antrag einreichen und abwarten

Bearbeitungszeit 8–18 Wochen je nach Behörde. Vollständige Unterlagen verkürzen die Dauer. Ganderkesee (Landkreis Oldenburg) gilt als gutes Beispiel für einen reibungslosen Prozess.

Video: Erster Anbauverein Niedersachsen gibt legales Cannabis aus

Kosten: Was kostet ein Anbauverein in Niedersachsen?

Kostenart Hannover / Braunschweig Oldenburg / Göttingen / Landkreise
Aufnahmegebühr20–35 €15–25 €
Monatsbeitrag18–25 €15–20 €
Gramm-Preis5–7 €/g4–6 €/g
Max. Abnahme25 g/Tag, 50 g/Monat (CanG § 19)
Genehmigungsdauer8–12 Wochen10–18 Wochen
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Alle 55 Anbauvereine in Niedersachsen — davon 29 offen für neue Mitglieder. Interaktive Karte mit Status-Filter und direkten Kontaktinfos.

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Häufige Fragen zum Anbauverein in Niedersachsen

Wie viele Anbauvereine gibt es in Niedersachsen?
Niedersachsen hat rund 55 eingetragene Cannabis Social Clubs — damit eines der größten Flächenländer. Hannover führt mit 14 Clubs. Ganderkesee (Landkreis Oldenburg) wurde bundesweit bekannt, weil dort einer der ersten Clubs Deutschlands legal Cannabis ausgegeben hat.
Welche Behörde ist in Niedersachsen für die Anbauverein-Genehmigung zuständig?
Zuständig sind die Unteren Gesundheitsbehörden — die Gesundheitsämter der 9 kreisfreien Städte (Hannover, Braunschweig, Osnabrück, Wolfsburg, Salzgitter, Oldenburg, Wilhelmshaven, Emden, Delmenhorst) sowie die Gesundheitsämter der 36 Landkreise. Die Region Hannover hat ein eigenes Gesundheitsamt.
Wie lange dauert die Genehmigung eines Anbauvereins in Niedersachsen?
In NS liegen Bearbeitungszeiten bei 8–18 Wochen. Hannover und Oldenburg sind als erfahrenere Behörden tendenziell schneller. Kleinere Landkreise ohne Vorerfahrung können 14–18 Wochen benötigen. Ganderkesee gilt als positives Beispiel für einen reibungslosen Ablauf.
Was kostet die Mitgliedschaft in einem NS-Anbauverein?
NS-Clubs verlangen typisch 15–35 € Aufnahmegebühr und 15–25 € monatlichen Beitrag. Der Gramm-Preis liegt zwischen 4 und 7 €. Hannover-Clubs sind leicht teurer als Clubs in Göttingen, Osnabrück oder den Landkreisen.
Welche Stadt in Niedersachsen hat die meisten Cannabis Social Clubs?
Hannover führt mit 14 Clubs. Braunschweig und Oldenburg folgen mit je 5. Göttingen (Georg-August-Universität, 30.000 Studierende) und Osnabrück haben ebenfalls aktive Vereine. Ganderkesee ist trotz kleiner Größe überregional bekannt.
War Niedersachsen ein Vorreiter bei der Cannabis-Club-Genehmigung?
Ja. Der Cannabis Social Club Ganderkesee war einer der ersten Clubs bundesweit, der nach dem CanG genehmigt wurde und legal Cannabis ausgegeben hat — berichtet von ntv und NDR Info. Niedersachsen hat neben Bayern und NRW eine Vorreiterrolle eingenommen.

Weiterführende Ratgeber

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Häufige Fragen

Wie viele Anbauvereine gibt es in Niedersachsen?
Niedersachsen hat rund 55 eingetragene Cannabis Social Clubs — damit eines der größten Flächenländer mit entsprechend vielen Clubs. Hannover als Landeshauptstadt hat mit Abstand die meisten (14 Clubs). Braunschweig und Oldenburg folgen mit je 5. Ganderkesee (Landkreis Oldenburg) wurde bundesweit bekannt, weil dort einer der ersten Clubs Deutschlands legal Cannabis ausgegeben hat.
Welche Behörde ist in Niedersachsen für die Anbauverein-Genehmigung zuständig?
In Niedersachsen sind die Unteren Gesundheitsbehörden zuständig — die Gesundheitsämter der kreisfreien Städte (Hannover, Braunschweig, Osnabrück, Wolfsburg, Salzgitter, Oldenburg, Wilhelmshaven, Emden, Delmenhorst) sowie die Gesundheitsämter der Landkreise. Die Region Hannover hat eine eigene Zuständigkeit. Eine zentrale NS-Genehmigungsbehörde gibt es nicht.
Wie lange dauert die Genehmigung eines Anbauvereins in Niedersachsen?
In Niedersachsen liegen die Bearbeitungszeiten bei 8–18 Wochen. Hannover als erfahrenere Behörde ist tendenziell schneller (8–12 Wochen). Landkreise ohne Vorerfahrung können 14–18 Wochen benötigen. Ganderkesee (Landkreis Oldenburg) hat als einer der ersten Landkreise Deutschlands erfolgreich genehmigt und kann als Orientierung dienen.
Was kostet die Mitgliedschaft in einem Niedersachsen-Anbauverein?
NS-Clubs verlangen typisch 15–35 € Aufnahmegebühr und 15–25 € monatlichen Beitrag. Der Gramm-Preis liegt zwischen 4 und 7 €. Hannover-Clubs sind leicht teurer als Landkreis-Clubs. In Göttingen und Osnabrück sind die Preise moderat. Die Kostenstruktur liegt im bundesweiten Durchschnitt.
Welche Stadt in Niedersachsen hat die meisten Cannabis Social Clubs?
Hannover führt mit 14 Clubs deutlich vor Braunschweig und Oldenburg (je 5). Die Leibniz Universität Hannover, die Medizinische Hochschule Hannover und die TU Braunschweig bringen zusammen über 60.000 Studierende — das begünstigt eine aktive Club-Szene. Göttingen (Georg-August-Universität) und Osnabrück haben ebenfalls aktive Vereine.
War Niedersachsen ein Vorreiter bei der Cannabis-Club-Genehmigung?
Ja. Der Cannabis Social Club Ganderkesee (Landkreis Oldenburg) war einer der ersten Clubs deutschlandweit, der nach dem CanG genehmigt wurde und legal Cannabis an Mitglieder ausgeben durfte. Das wurde u.a. von ntv und NDR Info bundesweit berichtet. Niedersachsen hat damit neben Bayern und NRW eine Vorreiterrolle eingenommen.
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