| Erfahrungslevel | Empfohlene Startdosis | Wirkungsbeginn | Dauer |
|---|---|---|---|
| Keine Erfahrung | 2,5 mg THC | 60–120 Min. | 3–5 Std. |
| Wenig Erfahrung | 5 mg THC | 45–90 Min. | 4–6 Std. |
| Gelegentlicher Konsum | 10 mg THC | 30–90 Min. | 4–8 Std. |
| Regelmäßiger Konsum | 15–25 mg THC | 30–60 Min. | 5–8 Std. |
| Hohe Toleranz | 25–50 mg THC | 20–45 Min. | 6–10 Std. |
| Medizinisch/sehr hoch | >50 mg THC | individuell | 8–12 Std. |
mg verfügbares THC = g Cannabis × THC% × 10 × 0,85 (Decarb) × 0,70 (Extraktion). Beispiel: 2 g mit 15% THC = 2 × 15 × 10 = 300 mg THC roh → × 0,85 = 255 mg decarboxyliert → × 0,70 = 179 mg im Fett. Bei 12 Portionen: ~15 mg pro Stück. Das ist eine deutliche Dosis für Gelegenheitskonsumenten. Variablen: Backtemperatur, Backzeit, Fettart (Butter ≈ Öl bei Vollfett-Anteil), individuelle Resorption im Darm. Eigenanbau + COA-Test ergibt präziseren THC-Wert als Schätzung.
Das Problem: Wirkung beginnt erst nach 30–120 Minuten. Wer nach 45 Minuten nichts spürt, denkt "zu wenig" und isst mehr. Dann setzt sich beides auf einmal durch — starke, lange Wirkung. Ursache: auf nüchternem Magen wirkt es schneller als nach einer Mahlzeit. Fettreiche Mahlzeiten vor Edibles erhöhen THC-Resorption. Lösung: 2-Stunden-Regel einhalten. Kleiner starten als man denkt. Mit ein und derselben Charge testen, nicht neue Rezepte ohne Kalibrierung. Für Präzision: Tinktur statt Backwaren — tropfenweise Kontrolle.
Greening Out = zu hohe Cannabis-Dosis, überfordernde Wirkung (Panik, Herzrasen, Schwindel, Übelkeit). Körperlich nicht lebensbedrohlich, aber sehr unangenehm. Sofortmaßnahmen in Reihenfolge: 1) Hinlegen (Herzklopfen nimmt liegend subjektiv ab). 2) Ruhige, bekannte Person anrufen/daneben haben. 3) CBD-Öl nehmen wenn vorhanden — CBD blockiert CB1-Überstimulation. 4) Schwarzen Pfeffer kauen oder riechen — Beta-Caryophyllen wirkt direkt. 5) Kaltes Wasser trinken, kühle Umgebung. 6) Ablenkung — YouTube-Video, einfache Aufgabe. Wichtig: die Wirkung klingt ab, es dauert nur seine Zeit (2–6 Stunden).
Alkohol erhöht die THC-Blutkonzentration deutlich — selbst kleine Mengen. Edibles nach Alkohol oder parallel können trotz korrekter Dosierung extrem stark wirken. Immer kombinationslos starten. Auch Energy Drinks und koffeinhaltiges erhöht das Unwohlsein bei zu starker Wirkung.
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